Projektionen - Kinogespräche

Projektionen - Kinogespräche

Episode 1_Anfaenge

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Wie beginnt man einen Podcast? Indem man sich vorstellt. Aber es geht ja nicht um uns, sondern um unsere Liebe zum Kino. Daher sprechen wir über die filmischen Erlebnisse unserer Kindheit und Jugend. Wir tauschen und darüber aus, warum das Kino früher ein so geheimnisvoller Ort war und wieso man sich das Kino auch erlesen kann.


Kommentare

Benjamin Johann
by Benjamin Johann on 29. Oktober 2019
Wie das Schreiben, so ist auch das Sprechen vom Kino, genauer: das Sprechen von der Liebe zum Kino (wie es der Selbstbeschreibung des Podcasts zu entnehmen ist), eine Form der Kritik. Die Reflexion nicht nur der Objekte der Cinephilie, sondern auch dieser besonderen Disposition der „leidenschaftlichen Durcheinanderbringung anerkannter Unterscheidungen“ (Rancière) selbst ist somit von besonderem Reiz und potentiellem Erkenntnisgewinn. Inwieweit der Podcast künftig zwischen persönlicher Nostalgie, Wissenschaftlichkeit und Leidenschaft mäandern wird, bleibt herauszufinden. Kurzum: wird gespannt weiterverfolgt.
Marcus Stiglegger
by Marcus Stiglegger on 07. Oktober 2019
@Ševón Ich bin sehr erstaunt über diese Replik, denn niemand behauptet, dass der Podcast an sich ein "Zugang zur Filmwissenschaft" ist. Es handelt sich aber selbstverständlich um einen wissenschaftlichen Diskurs, wenn solche Konzepte diskutiert werden, zumal wir beide aus diesem Kontext kommen. Lässt sich nicht vermeiden. Und wer sich mit Filmanfängen beschäftigen möchte, sollte sich zweifellos mit mehreren Perspektiven aueinandersetzen, und nicht nur auf ein Buch vertrauen. Ziel des Podcasts ist es, gerade auch Interessierten dieser Disziplin Hinweise und Ansätze zu bieten, die man für sich vertiefen und nachverfolgen kann. Insofern: Ein Podcast ist sicher kein wissenschaftliches Medium, aber er kann ggf. Impulse und Ansätze bieten, die sich wissenschaftlich nutzen lassen.
Ševón
by Ševón on 06. Oktober 2019
Podcast als Zugang zur Filmwissenschaft? Schwierig ... So ist doch – im Sinne Bocheńskis – der Grundgedanke von Wissenschaft stark von epistemischer Autorität geprägt, die durch Schriftlichkeit zustande kommt. Wer sich beispielsweise mit Filmanfängen auseinandersetzen möchte, sollte folglich durchaus lieber zur sehr empfehlenswerten Dissertation von Britta Hartmann greifen, anstatt sich Podcasts anzuhören – auch wenn der Podcast selbst stellenweise interessant ist, sollte er meines Erachtens komplett vom Begriff der Wissenschaft getrennt werden.
Lara
by Lara on 06. Oktober 2019
Super! Freue mich schon auf weitere Folgen! (Vor allem auf Themen wie Intensität, Grenzüberschreitung, Transgression..!)

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Über diesen Podcast

Kino ist Kunst. Darüber sind sich Filmwissenschaftler Marcus Sitglegger und Sebastian Seidler einig. Einmal im Monat diskutieren die beiden Filmliebhaber ein ausgewähltes Thema. Welche Rolle spielen Räume bei David Lynch? Haben die Filme von Lars von Trier einen problematischen Umgang mit Frauenfiguren? Was ist intensives Kino? Und wie verändert sich das Kino in Zeiten von Streaming und Internet? Fragen über Fragen, die auch regelmäßig mit spannenden Gästen aufgegriffen werden sollen.

von und mit Marcus Stiglegger und Sebastian Seidler

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