Projektionen - Kinogespräche

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Episode 20_Terrence Malick feat Christian Fuchs

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Kommentare

Marcus Stiglegger
by Marcus Stiglegger on
@Dennis Neiss: Sehr schön Hinweis, danke. Ja, Hills Verdienst an diesem Film ist nicht zu unterschätzen und setzt sich in einige eigene Filme fort.
Dennis Neiss
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Zu Marcus Stigleggers Ausführungen zu Peckinpahs The Getaway: Für die poetische Qualität des Films ist denke ich nicht nur Peckinpah selbst, sondern auch Walter Hill als Drehbuchautor mitverantwortlich. Es gibt ein wunderbares Zitat von Walter Hill auf der Webseite von Michael Althen, wo er auf den Film und dessen poetisch-surreale Qualität eingeht. "Es gab da diese wunderbare Möglichkeit, eine beinahe surreale Welt zu erschaffen. Ich wollte von der Wirklichkeit der Verbrecher völlig die Finger lassen. Es sollte als Fabel funktionieren, als Geschichte einer Reinigung nach einer Reise durch die Eingeweide der Erde. Keine Tragödie, sondern eine tragische Situation. Trotzdem kann man es auch ganz vordergründig als Gangsterfilm in Texas sehen, als Film über Verfolgungswahn. Die ganze Geschichte balanciert am Rande des Wahnsinns: Autos fliegen in die Luft, Leute werden in Müllwagen beinahe erdrückt, Hotels werden durch Schießereien zerstört. Es ist die Hölle, aber so soll es sein. Im Lauf ihrer Erlebnisse schaffen es Doc und Carol, ihre Würde wiederzugewinnen, indem sie einander vergeben und für ihre Fehler sühnen. Sie steigen in den Ring, kämpfen mit den Furien und kommen lebend wieder rausgekrochen.“
Dennis Neiss
by Dennis Neiss on
Zu Marcus Stigleggers Ausführungen zu The Getaway: Für die poetische Qualität des Films ist denke ich neben Peckinpah selbst, vorallem Walter Hill als Drehbuchautor mitverantwortlich. Es gibt ein wunderbares Zitat von Walter Hill auf der Webseite von Michael Althen, wo er auf die poetisch-surreale Qualität des Films eingeht. "Es gab da diese wunderbare Möglichkeit, eine beinahe surreale Welt zu erschaffen. Ich wollte von der Wirklichkeit der Verbrecher völlig die Finger lassen. Es sollte als Fabel funktionieren, als Geschichte einer Reinigung nach einer Reise durch die Eingeweide der Erde. Keine Tragödie, sondern eine tragische Situation. Trotzdem kann man es auch ganz vordergründig als Gangsterfilm in Texas sehen, als Film über Verfolgungswahn. Die ganze Geschichte balanciert am Rande des Wahnsinns: Autos fliegen in die Luft, Leute werden in Müllwagen beinahe erdrückt, Hotels werden durch Schießereien zerstört. Es ist die Hölle, aber so soll es sein. Im Lauf ihrer Erlebnisse schaffen es Doc und Carol, ihre Würde wiederzugewinnen, indem sie einander vergeben und für ihre Fehler sühnen. Sie steigen in den Ring, kämpfen mit den Furien und kommen lebend wieder rausgekrochen.“

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Über diesen Podcast

Welche Rolle spielen Räume bei David Lynch? Haben die Filme von Lars von Trier einen problematischen Umgang mit Frauenfiguren? Was ist intensives Kino? Und wie verändert sich das Kino in Zeiten von Streaming und Internet? Fragen über Fragen, denen der Podcast mit einer leidenschaftlichen Offenheit begegnet. Kino ist Kunst. Darüber sind sich Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger und Sebastian Seidler einig. Und über Kunst muss man Sprechen.
Dabei teilt sich der Podcast in zwei Stränge. Einmal im Monat widmen sich Sebastian und Marcus in den Projektionen einer Fragestellung, einem Werk oder einer Idee. Gemeinsam und manchmal mit Gästen wird dann diskutiert und nachgedacht.
Und in unregelmäßig-regelmäßigen Abständen wird es POSITIONEN geben, in denen Themen aufgegriffen, umstellt und in Interviews weitergetragen werden.

Viel Spaß beim Entdecken und auditiven Flanieren.

von und mit Marcus Stiglegger, Sebastian Seidler, PodRiders Netzwerk

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